Altona: Max-Brauer-Allee – Pop-up-Bikelanes für die Veloroute 12

Zwischen Palmaille und Platz der Republik/Ehrenbergstraße sollen temporäre Radfahrstreifen eingerichtet werden. Breite: mindestens 2,50 m plus 0,50 m Trennstreifen. Das beschloss auf Initiative der GRÜNEN mit den Stimmen von SPD, Linke und FDP die Bezirksversammlung Altona am 24.9.2020.

Nach Einführung des Bewohner*innenparkgebiets Altona-Altstadt sollen die Pop-up-Bikelanes auf dem südlichen Abschnitt der Max-Brauer-Allee eingerichtet werden. Wie auch bei der Umsetzung des dauerhaften Radfahrstreifens können im Rahmen der temporären Lösung Verkehrsleitelemente oder Absperrelemente installiert werden, um eine geschützte Radverkehrsinfrastruktur herzustellen. Das ist besonders im Bereich der Veloroute notwendig.  

Zudem soll in der Max-Brauer-Allee zwischen Bahnhof Altona und Holstenstraße der Bussonderstreifen zeitlich ausgedehnt werden, bis im dortigen Abschnitt der Umbau der Max-Brauer-Allee ab Frühjahr 2021 erfolgt.

Benjamin Harders, GRÜNE Fraktion Altona und Mitglied im Verkehrsausschuss: „Nach der umfangreichen Bürger*innen-Beteiligung in den Jahren 2016 und 2017 hatte der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer bereits eine erste Planung für den südlichen Teil der Max-Brauer-Allee vorgelegt. Bis zur Schlussabstimmung und Umsetzung der Planung wird aber sicher noch einige Zeit vergehen. Deshalb schlagen wir sofortige Verbesserungen für den Radverkehr vor. Noch in diesem Herbst werden die ersten Pop-up Bikelanes in den Straßen Beim Schlump und Max-Brauer-Allee zwischen Holstenstraße und Stresemannstraße eingerichtet. Da bietet es sich an, die Bedingungen für den ÖPNV und Radverkehr auch im weiteren Verlauf der Max-Brauer-Allee zu verbessern.“

Dennis Mielke, SPD-Abgeordneter und Mitglied im Verkehrsausschuss: „Bis zur Fertigstellung der neuen Veloroute über die umgebaute Max-Brauer-Allee ist es richtig, schon heute, die Velorouten durch Altonas Zentrum zu verbinden. Ein temporärer Fahrradstreifen sorgt hier für eine übersichtlichere Verkehrsführung und erhöht damit die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Wir stärken zudem mit einer zeitlichen Ausweitung der Busspur unmittelbar den ÖPNV und Radverkehr durch Altona-Altstadt.“ 

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